Bruststraffung und Brustverkleinerung (BIO-LIFT)

Mit dem Alter verlieren die Haut und das Bindegewebe an Elastizität. Durch Schwangerschaften, Gewichtsabnahme, Alter und hormonelle Einflüsse ist das Volumen der Brust im Laufe des Lebens Schwankungen ausgesetzt. Mit der Zeit kommt es oft zu einer Verminderung von Drüsen- und Fettgewebe. Dies verursacht ein Erschlaffen bzw. Hängen der Brust. Die Brust wirkt flach und leer, die Brustwarzen hängen tief und sind vergrößert.

Die ästhetische Bruststraffung auch Mastopexie oder Lifting, ist eine Neu-Formung der Haut und Drüse um eine hängende Brust samt Brustwarze wieder anzuheben. Die Brustverkleinerung beinhaltet die Straffung mit zusätzlicher Entfernung von Drüsengewebe.

Mit der Erfahrung von über 2.000 Brustoperationen hat Dr. Hendricks, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, eine neue Technik zur Bruststraffung entwickelt, das sogenannte BIO-LIFTING

Durch Schonung der Gefäße, Nerven und Drüsengänge kann die Brust narbenarm und sicher gestrafft werden. Die Form wird optimal von flach auf rund optimiert, dabei entsteht nur eine einzige i- förmigen Narbe. Hierdurch kann auch bei großen Brüsten auf den umgekehrten T-Schnitt verzichtet werden.

In der Regel bleiben die Stillfähigkeit und die Berührungsempfindlichkeit bestehen. Bei einem ausführlichen Beratungsgespräch werden alle möglichen Therapieformen besprochen. Bei zu wenig Drüsengewebe ist auch eine Brustvergrößerung im Rahmen der Straffung möglich. Bei einer zu großen Brust werden Drüsengewebeanteile entfernt.

Eine reine Hautstraffung wird üblicherweise in Tumeszenzlokalanästhesie (örtliche Betäubung) durchgeführt. Eine Haut-Drüsenstraffungen dagegen in Vollnarkose. Das Anzeichnen der Brust im Stehen am Tag der Operation ist ein wichtiger Bestandteil des Eingriffs, wodurch die Symmetrie gewährleistet wird.

Als erster Schritt wird im Halbsitzen im unteren Brustbereich abgesaugt. Hierdurch kommt es zu der erwarteten Hautschrumpfung. Dies bedeutet: Verzicht auf weitere Narben, schonende Mobilisation der Haut zur Neu-Formung der Brust ohne wesentliche Gefäß- und Nervenverletzung. Bei einer reinen Straffung wird hierbei kaum Fett entfernt.

Bei der Drüsen-Straffung werden schonend Anteile der Drüse vom unteren Brustbereich nach oben verlagert und dort verankert. Hierdurch entsteht eine lang anhaltende Fülle im Dekolletee.

Die Brustwarze wird verkleinert und unter Erhaltung Ihrer Durchblutung und Nervenversorgung nach oben verschoben. Alle Nähte werden innerhalb der Haut (Intracutannähte) verlegt, um die schönst möglichen Narben zu gewährleisten. Postoperativ wird die Brust durch Narbenpflaster und Sport- BH entlastet.

Der Eingriff wird entweder ambulant oder mit maximal einer Übernachtung in unserer Klinik durchgeführt. Die Fäden werden 14 Tage nach der Operation entfernt. Eine Narbenpflege mit Silikongel (Dermatix) und Mikropor Pflaster ergeben flache und fast nicht sichtbare Narben. Die Schonzeit je nach Methode beträgt 7 bis 14 Tage.

Für weitere Informationen, besuchen Sie einfach unser S-thetic Lexikon.

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